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Projektmanagement – Grundlagen und Anwendungsfelder

Einer der wichtigsten Schlüssel für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Zukunftsfähigkeit liegt in der Kompetenz, Projekte erfolgreich umzusetzen. Das Fachportal stellt in dieser Rubrik Materialien und Informationen zur Verfügung, die den Einfluss des Projektmanagements auf unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche widerspiegeln.
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Organisationen setzen internationale Standards und Normen

Standards und Normen – warum?

Es macht aus mehreren Gründen Sinn, im Projektmanagement Standards und Normen zu verwenden. Die wichtigsten Vorteile sind:

  • Einheitliche Vorgehensweise
    Standards schaffen eine gemeinsame Sprache und einheitliche Prozesse.
  • Höhere Planbarkeit und Vergleichbarkeit
    Mit definierten Methoden und Prozessen werden Projekte planbarer.
  • Qualitätssicherung
    Normen enthalten bewährte Praktiken (Best Practices).
  • Risikominimierung
    Viele Standards beinhalten klare Vorgaben für Risikomanagement, Dokumentation, Controlling usw.
  • Effizientere Zusammenarbeit
    Standards erleichtern die Zusammenarbeit. Missverständnisse werden reduziert.
  • Bessere Kommunikation
    Standards fördern Transparenz und helfen dabei, alle Stakeholder gleichmäßig zu informieren.
  • Skalierbarkeit und Wiederverwendbarkeit
    Durch standardisierte Vorgehensweisen lassen sich Projekte leichter wiederholen, skalieren oder auf neue Anforderungen anpassen.

Organisationen und Normen mit großer Verbreitung in Deutschland



Die IPMA International Project Management Association ist internationaler Promotor des Projektmanagements. Als Dachverband vereint sie rund 70 Mitgliedsgesellschaften (Member Associations) von allen Kontinenten. Die IPMA wurde 1965 gegründet, ihr Sitz ist in den Niederlanden. Einmal jährlich richtet eine Member Association den IPMA World Congress aus. Die GPM (siehe unten) ist die deutsche Mitgliedsgesellschaft der IPMA®. Die IPMA® ist tätig in den Bereichen Zertifizierung, Publikationen, Awards, Forschung und Entwicklung, Bildung und Training sowie Standards im Projektmanagement.





Die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V. ist ein gemeinnütziger Fachverband für Projektmanagement. 1979 gegründet bildet die GPM heute ein weitreichendes Netzwerk für Projektmanagement-Expertinnen und -Experten aus allen Bereichen der Wirtschaft, der Hochschulen und der öffentlichen Institutionen. Der Fachverband trägt wesentlich zur Professionalisierung und Weiterentwicklung des Projektmanagements in Deutschland bei und bietet umfangreiche Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Zertifizierung im Projektmanagement. Über den Dachverband International Project Management Association (IPMA®, siehe oben) ist die GPM weltweit vernetzt und bringt auch auf internationaler Ebene die Arbeit an Normen und Standards voran.





Das Project Management Institute (PMI) hat sich als Autorität im Bereich Projektmanagement zum Ziel gesetzt, den Weg zum Projekterfolg zu weisen. Seit 1969 beleuchtet PMI die Leistungsfähigkeit des Projektmanagements und der Menschen hinter den Projekten. Mit einer globalen Community, professionellen Goldstandard-Zertifizierungen und Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen stattet PMI aktuelle und angehende Projektfachleute sowie Organisationen mit Wissen und Ressourcen aus, um effektiv zu führen und in den von ihnen betreuten Communities etwas zu bewirken. 





Als eigenständiger Verein ist das PMI Germany Chapter in das Netzwerk des weltweit tätigen Project Management Institutes (kurz: PMI®) eingebettet. Das PMI Germany Chapter ist als regionale Repräsentanz des PMI ein Netzwerk für Projekt-, Programm- und Portfoliomanagement. Es bietet insbesondere eine Reihe von Re-Zertifizierungsmöglichkeiten. Außerdem fördert es das Projektmanagement als eigenständige Disziplin und die Verbreitung der vom globalen Verband entwickelten Standards der Projektarbeit in der Region. 





Übersicht wichtiger Organisationen und Normen, die im
Bereich Projektmanagement international Standards setzen
— also Regeln, Leitfäden oder Rahmenwerke definieren,
an denen sich viele Organisationen orientieren:

Kompetenzbasiertes Projektmanagement

Mit der ICB4 hat die International Project Management Association (IPMA) eine vollständig überarbeitete Version ihres Standards für individuelle Kompetenz veröffentlicht. Da in aller Regel nicht nur die Fähigkeit zum Management einzelner Projekte über den Projekterfolg entscheidet, sind auch Kompetenzen für ein erfolgreiches Handeln im Programmmanagement und Portfoliomanagement als Standards definiert worden. In diesen drei Standards werden 29 Kompetenzelemente in drei Kompetenzbereiche gruppiert: Kontext-Kompetenzen („Perspective“), Persönliche und Soziale Kompetenzen („People“) sowie Technische Kompetenzen („Practice“). Die ICB4 ist eine 1:1-Übersetzung des weltweit gültigen Standards der IPMA.

Es gibt viele Standards am Markt, die auf Basis von Good-Practice-Ansätzen und anhand von Prozessmodellen eine Anleitung geben, wie Projekte erfolgreich durchgeführt werden sollen.

Die Individual Competence Baseline (ICB) verfolgt konsequent einen anderen Ansatz: Sie stellt die Handlungskompetenzen der beteiligten Personen in den Mittelpunkt – getreu dem Motto: Projekte werden von Menschen gemacht.


Ein Download der ICB 4.0 im PDF-Format kann bei der GPM über den Button kostenfrei angefordert werden.

ICB 4.0 anfordern
Projektmanagement im Non-Profit-Bereich

Projektmanagement im Nonn-Profit-Bereich


In gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen und Verwaltungen sowie auch im Bereich der Schulen werden sehr viele Projekte realisiert, wo ausgebildete Projektmanager noch rar sind. Hier setzt Martin Stauch an und erklärt einfach und verständlich, wie Projektmanagement im Non-Profit-Bereich aussehen kann. Dabei richtet er sich vor allem an Praktiker, die wenig bis gar keine Projektmanagementerfahrung haben.


Das Arbeitsbuchkannst du dir als eBook-Datei kostenfrei herunterladen. Um dir die Datei anschauen zu können, benötigst du dafür einen Pub-Reader (zahlreiche kostenfreie ePub-Reader stehen im Internet zur Verfügung).



Glossar zu den Lehr- und Lernmaterialien von “Projektmanagement macht Schule”

Das Glossar berücksichtigt die besonderen Anforderungen der Nutzung des Projektmanagements für die Schul- und Unterrichtsentwicklung. Es basiert auf den Materialien der GPM-Initiative „PM macht Schule“.


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